Die Geschichte!
gewidmet Astrid – denn ohne Sie wäre ich nie da gewesen.

Special thanx to:
Walter Drasl from PRO TOURA / Bremen -
Igor Rudjaev from Yuri Gagarin Cosmonaut Training Centre (GCTC) Star City / Russia -
Helmut Luttmann & Rainer Wörner from BEOS (Bremen Engineering Operations Science) / Bremen -
Michael Schultz from Schultz Medienservice / Bremen -
and finally all crewmembers of the SB-36 Vessel-Ship / Sewastopol Russia.

Aus dem Tagebuch eines „Kosmonauten" (Per aspera – ad astra)

Im Schatten der tragischen Ereignisse in New York City am 11.09.2001 leistete ich einen Beitrag zur Völkerverständigung und ging auf eine besondere und erfahrungsreiche Reise.

Als "Civilian Andreas P. Bergweiler" - im richtigen Leben Geschäftsführer der Webdesignfirma IB-Marketing aus Waldesch in der Nähe von Koblenz nahm ich als erster Zivilist auf diesem Planeten am "Soyuz-Spacecraft Cosmonaut Sea Survival-Training" für Kosmonauten in Russland teil. Sie werden sich jetzt bestimmt fragen: Und was ist mit Dennis Tito? Dennis Tito, der 2001 als erster zahlender "Space Tourist" auf der ISS verweilte, hatte dieses Training aus unbekannten Gründen nicht absolviert. Und Mark Shuttleworth, der als nächster ziviler Kosmonaut im April 2002 in Richtung ISS flog, war eine Woche vor mir dran, jedoch ist er "Teil eines aufgestellten Flugplans".

Über das Training, welches Mark Shuttleworth vor mir machte, können Sie auch eine Bildgalerie auf seinen Seiten vorfinden.

Zusammen mit 3 russischen Kosmonauten und 2 US Astronauten saß ich nun im wahrsten Sinne des Wortes in "einem Boot", oder vielmehr in einer "Descent Capsule" (Wiedereintrittskapsel).

Das Training absolvierte ich vom 12.9.2001 bis zum 18.9.2001 in Russland.

Dieses Survival-Trainig ist ein Vorbereitungs-Training, um in naher Zukunft die ISS besuchen zu können. Jeder Astronaut oder Kosmonaut, der in einen Flugplan integriert ist um zur ISS zu fliegen, muss einmal im Jahr dieses Survival-Training absolvieren, da die russischen Soyouz-Raumschiffe für bemannte Zubringerflüge zur ISS als auch als angedockte Rettungsboote verwendet werden.

Die Internationale Raumstation "ISS", eine riesige Grossbaustelle im Weltraum, ist eine Gemeinschaftsentwicklung von vielen Nationen der Erde und das grösste Projekt seit Beginn der Raumfahrt. Der Aufwand, der betrieben werden muss um einen ständig bemannten Aussenposten der Menschheit im All zu besitzen, stellt selbst die Mondlandungen der Amerikaner in den Jahren 1969-1972 in den Schatten.

Sinn und Zweck der ISS ist es, unseren Heimatplaneten "im Auge" zu behalten. Und die Raumstation hilft uns dabei, das uns umgebende Universum zu verstehen und die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf den menschlichen Organismus zu beobachten. Die gesammelten Erfahrungen helfen der Menschheit in vielerlei Hinsicht, sowohl in Bereichen der Medizin, der Materialerforschung auf der Erde, als auch für die Zukunft des Menschen im All auf dem Weg zum nächsten Planeten - dem Mars.

Der Aufenthalt im All konnte bisher nur durch einen ausgewählten Kreis von Menschen und hoch ausgebildeten Kosmo- und Astronauten durchgeführt werden. Seit kurzem sind es auch Menschen, die Visionen haben, ihre Träume zu verwirklichen. Denn nur wer einmal in der Erdumlaufbahn war, und die Schönheit unseres Planeten von so hoch oben gesehen hat, kann darüber berichten,- und weiss, das die Menschen "nur" einen Mietvertrag besitzen, um auf diesem Planeten leben zu können.

Und da die "Raumfahrt" nicht in den hohen Spähren weit über der Erdoberfläche beginnt, sondern hier auf der Erde, muss jeder einmal im Jahr das Sea-Survival Training absolvieren, um sich sowohl mit der Kapsel als auch mit den Rettungsmassnahmen vertraut zu machen. Weitere Trainings wie das "Winter Survival Training" als auch das "Desert Training" gehören zum sogenannten "Basic Training", danach geht es zu weiteren Trainings, bevor man den Schritt hinauf ins All wagen darf.

Wenn Sie sich dafür interessieren, welche Anstrengung nötig ist, so empfehle ich Ihnen auf meiner privaten Homepage "Space Odyssey Suite" unter dem Menüpunkt "Space-Flight" die Rubrik "How to be an Astronaut" einmal genauer anzuschauen.

Dieses Tagebuch schrieb ich vor Ort in Russland. Ich denke, dass Erlebte ist etwas Einzigartiges gewesen, und ich möchte alle Interessierten oder auch die, die sich noch nie mit einem solchen Thema auseinandergesetzt haben, an meinem Erlebnis teilhaben lassen.

Es ist eine sehr anstrengende Angelegenheit, diesen Weg zu gehen. Aber wenn mich diese Anstrengung und die Hürden, die es zu überqueren gilt, meinem Weg ins All einen Schritt näher gebracht haben sollte, dann hat sich der Aufwand gelohnt.

Für weitere Anregungen als auch für weitere Sponsoren, die mich auf dem Weg ins All begleiten wollen, bin ich dankbar und habe ein offenes Ohr. Scheuen Sie sich nicht, mich anzuschreiben und senden Sie mir Ihre Gedanken und Meinungen doch einfach per e-Mail.

In diesem Sinne:
PER ASPERA, AD ASTRA ...

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